DER PODCAST · MICHAELA & THOMAS
Keine Ahnung …Wie geht’s dir wirklich?
Manchmal ist „Keine Ahnung“ das Ehrlichste, was wir sagen können. Ein Podcast über das, was in uns vorgeht – und die Worte, die uns dafür fehlen.
Offene Fragen. Geschichten zum Wiedererkennen. Ein Anfang für ein Gespräch.

Jetzt als Musikvideo und zum Lesen. Unser musikalischer Auftakt, die Fragen und die erste Geschichte sind hier bereits zu finden. Die Sprachaufnahme der Leseszene mit Michaela und Thomas ergänzen wir später.
MUSIK ZUM PODCAST · MICHAELA & THOMAS
Unser musikalischer Auftakt.
„Ein Raum für die Seele“ begleitet den Anfang von „Keine Ahnung …“. Ein Lied über das innere Getriebe, fehlende Worte und den Wunsch, sich selbst besser zu verstehen.
Den Liedtext kannst du im Video über die Untertitel zuschalten.
Text & Songkonzept: © Thomas Fillies. Anschrift im Impressum meiner Homepage. (Alle Rechte vorbehalten.)
Audio, Instrumentierung & Gesang: Generiert mit KI-Unterstützung. (Exklusive Nutzungsrechte lizenziert an Thomas Fillies.)
UNSER AUFTAKT
Eine einfache Frage.
Und plötzlich fehlen die Worte.
Wir möchten über Angst, Verzweiflung, Sucht und die Sorgen sprechen, die man anderen kaum erklären kann. Über Gedanken, für die im Alltag wenig Platz ist.
Vielleicht erkennst du etwas wieder: „Ja, so geht es mir.“ Eine Frage darf offen bleiben. Sie kann mit in ein Gespräch kommen.
Michaela„Wie geht’s dir?“
Thomas„Keine Ahnung …“
Michaela„Wie geht’s dir wirklich?“
Thomas„Keine Ahnung.“
FRAGEN, DIE BLEIBEN DÜRFEN
Kommt dir das bekannt vor?
Wir möchten Fragen stellen, die Gedanken anstoßen. Vielleicht ist eine dabei, die du bisher kaum aussprechen konntest.
Du musst hier nichts beantworten. Lies in deinem Tempo, lass eine Frage aus oder mach eine Pause.
WENN DIE WORTE FÜR DIE LIEBSTEN FEHLEN
„Wie erklärst du deinen Lieben, was in dir los ist, wenn du es selbst kaum verstehst?“
Vielleicht beginnt ein Gespräch mit genau dieser Frage.
GESCHICHTEN ZUM WIEDERERKENNEN
Die ungesendete Nachricht
Eine erfundene Leseszene für unseren Podcast. Sie erzählt von Rückzug, Alkohol und der Schwierigkeit, der eigenen Familie zu sagen, wie es einem geht.
Der Kaffee ist kalt. Auf dem Küchentisch liegt das Handy. Seit zehn Minuten leuchtet dieselbe Nachricht auf dem Display: Wie geht’s dir?
Sie kommt von seiner Schwester. Darunter ein Herz. Er weiß, dass sie es ernst meint. Das macht es nicht leichter.
Gut, tippt er. Dann löscht er das Wort. Geht so. Auch das verschwindet. Er legt das Handy mit dem Display nach unten.
Gestern hat er gearbeitet, eingekauft, gelächelt. Niemand hat gefragt, warum er nach Feierabend noch so lange im Auto saß. Zu Hause war Licht. Trotzdem blieb er sitzen.
Im Schrank steht die Flasche. Er hat sich vorgenommen, sie heute zu lassen. Jetzt schaut er auf die Schranktür, als könnte sie ihm sagen, was er eigentlich braucht.
Er denkt an den nächsten Besuch bei seiner Familie. An das Essen, die Stimmen, die Frage nach der Arbeit. Und an den Satz, den er seit Wochen mit sich herumträgt: Ich komme gerade nicht zurecht.
Wie soll er erklären, was er selbst nicht versteht? Dass er Nähe will und Anrufe nicht annimmt? Dass er müde ist und trotzdem nicht schlafen möchte? Dass ein normaler Tag so viel Kraft kostet?
Das Handy vibriert noch einmal. Er dreht es um. Du musst nicht gleich antworten, schreibt seine Schwester.
Er liest den Satz zweimal. Dann öffnet er das leere Nachrichtenfeld. Der Cursor blinkt. Keine Ahnung, tippt er. Diesmal lässt er die Worte stehen.
Was würde er sagen, wenn er heute nur mit diesem einen Satz beginnen dürfte?
VOM WIEDERERKENNEN ZUM GESPRÄCH
Eine Frage kann der Anfang sein.
Wenn dich ein Satz oder eine Geschichte berührt, kannst du ihn mit in eine Sitzung nehmen. Du brauchst dafür keine fertige Antwort und musst nicht alles auf einmal erzählen.
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