Hinweise für Notfälle und die Grenzen meines Angebots

Über das sprechen dürfen, was verletzt hat

Manche Erfahrungen lassen sich schwer in einen Satz fassen. Vielleicht haben Sie Gewalt, Drohungen, Demütigung oder wiederholte Kontrolle erlebt. Vielleicht suchen Sie noch nach Worten und möchten zunächst nur sagen dürfen: „Das belastet mich.“

Im seelsorgerischen Gespräch bestimmen Sie, was Sie erzählen möchten. Sie müssen keine Einzelheiten schildern, die Sie nicht aussprechen wollen. Wir schauen auf Ihre gegenwärtige Belastung und darauf, welche Unterstützung Sie brauchen.

Was in der Begleitung Platz haben kann

  • Sorgen, Scham, Wut oder das Gefühl, mit dem Erlebten allein zu sein.
  • Fragen nach eigenen Grenzen und nach Menschen, denen Sie vertrauen möchten.
  • Die Belastung von Angehörigen, die einen betroffenen Menschen begleiten.
  • Die Frage, welche spezialisierte Unterstützung neben einem Gespräch nötig ist.

Sicherheit und passende fachliche Unterstützung

Seelsorge kann menschlicher Beistand sein. Sie ersetzt keine Schutzmaßnahmen, medizinische oder psychotherapeutische Versorgung und keine spezialisierte Beratung bei Gewalt. Auch eine rechtliche Bewertung des Geschehenen gehört nicht zu meinem Angebot.

Im Gespräch müssen Sie nicht entscheiden, ob Sie schon alles einordnen können. Ihre Grenzen zählen. Bei einer aktuellen Gefährdung hat unmittelbar erreichbare Hilfe Vorrang vor einer Terminanfrage bei mir.

Wie Sie ein Gespräch anfragen können

Ich bin Thomas Fillies, Seelsorger und Krisenbegleiter. Meine Gespräche finden ausschließlich online statt. Für eine erste Anfrage genügt ein kurzer Hinweis auf Ihren Gesprächswunsch; persönliche Einzelheiten sind dafür nicht nötig. Ob der Rahmen für Sie passt, klären wir vorab.

Ablauf, Kosten und Terminvereinbarung

Hilfe bei Mobbing und Ausgrenzung

Mein beruflicher Weg und meine Haltung