​Frage:

Wer fängt eigentlich den Fänger auf?

Und wer ist in diesem Kontext überhaupt der Fänger?

​Antwort:

In der modernen Arbeitswelt ist der „Fänger“ meist die Führungskraft oder der Arbeitgeber. Führungskräfte fungieren als Puffer und Schutzschild: Sie fangen Überlastung, Druck, Ausfälle und Konflikte ihres Teams ab, um ein stabiles Arbeitsumfeld zu gewährleisten.

​Dabei stellt sich die Frage, wer wiederum die Führungskraft auffängt, wenn diese an ihre Belastungsgrenze stößt. In einer gesunden Organisationskultur übernehmen folgende Stellen diese Funktion:

​Die nächsthöhere Führungsebene: Vorgesetzte tragen die Verantwortung, auch die Belastbarkeit der ihnen unterstellten Führungskräfte im Blick zu behalten und Unterstützung anzubieten.

​Das Peer-Netzwerk: Der Austausch auf gleicher Hierarchieebene ermöglicht gegenseitiges Verständnis und kollegiale Beratung.

​Professionelle Beratungsangebote: Coaching, Supervision oder Employee Assistance Programs (EAP) bieten externen und neutralen Rückhalt.

​Arbeitsschutz und Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM): Nach 5 ArbSchG ist der Arbeitgeber verpflichtet, auch für Führungskräfte eine Gefährdungsbeurteilung bezüglich psychischer Belastungen durchzuführen und präventive Maßnahmen zu ergreifen.

​Fazit:

Führung darf keine Einbahnstraße der Belastung sein. Ein funktionierendes Unternehmen sorgt dafür, dass auch Führungskräfte ein verlässliches Auffangnetz besitzen, um langfristig gesund und handlungsfähig zu bleiben.

 

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​„Wann hast du das letzte Mal die Wahrheit gesagt?“

​Kein Formularmarathon. Keine Rechtfertigung. Kein Vorgesetzter erfährt davon.

„Nur ein vertraulicher Raum – zwischen dir und mir“